Der beste Golfball für hohe Handicaps
Viele Spieler mit hohem Handicap spielen im Lauf einer einzigen Runde mit drei oder vier verschiedenen Bällen. Nach einem Ball im Wasser kommt aus der Tasche, was gerade obenauf liegt: ein gefundener Pro V1, ein alter Srixon, danach vielleicht ein knallgelber Distance-Ball.
Das ist günstig, aber nicht konsequent. Der eine Ball fühlt sich am Putter weich an, der nächste springt härter vom Schlägerblatt ab, und beim Chip rollt Nummer drei weiter aus. Keiner dieser Unterschiede muss groß sein. Aber wenn du ständig wechselst, bekommst du nie die Chance, dich an einen Ball zu gewöhnen.
Für viele Spieler, die regelmäßig über 90 Schläge liegen, ist ein bezahlbarer 2-Piece-Ball deshalb ein sinnvoller Anfang. Nicht, weil dein Handicap dir vorschreiben würde, was du zu spielen hast. Sondern weil so ein Ball meist langlebig ist, nicht übertrieben viel kostet und mit Blick auf die langen Schläge gebaut wurde.
Ein Tourball kann bei Pitches und Chips mehr Kontrolle geben. Dieser Vorteil ist echt. Aber wenn du regelmäßig Bälle verlierst und noch wenig bewusst mit Greenside-Spin arbeitest, stellt sich die Frage, ob dir diese zusätzliche Kontrolle jede Runde vier oder fünf Euro pro Ball wert ist.
Erwarte keine Schwungkorrektur von einem Golfball
Kein Ball repariert ein offenes Schlägerblatt. Ein Slice bleibt in erster Linie die Folge dessen, was du im Treffmoment machst. Ein anderes Ballmodell kann die Menge an Spin und die Flugkurve beeinflussen, aber aus einem schlechten Schlag macht es keinen geraden Drive.
Das macht den Ball nicht unwichtig. Wer unregelmäßig trifft, hat mehr von einer erkennbaren Reaktion bei ganz normalen Schlägen als von der Länge eines einzigen perfekten Drives. Der Ball muss sich angenehm anfühlen und bezahlbar genug sein, damit du beim selben Modell bleibst.
Fünf brauchbare Kandidaten
Diese fünf Nicht-Tourbälle fühlen sich nicht gleich an und spielen sich nicht gleich. Sieh sie nicht als Rangliste. Sie zeigen vor allem, in welche Richtung du gehen kannst.
| Golfball | Pro Dose | Wähle ihn vor allem, wenn … | Bedenke dabei … | |
|---|---|---|---|---|
Callaway Supersoft | €29,05 | du ein ausgesprochen weiches Impact-Gefühl willst | weniger Greenside-Kontrolle als bei einem Urethan-Tourball | Zum Shop → |
Srixon Soft Feel | €17,99 | du einen bezahlbaren Ball ohne extremen Charakter suchst | er glänzt durch keine auffällige Eigenschaft | Zum Shop → |
Bridgestone e6 | €27,95 | du einen Ball suchst, der am Driver auf niedrigen Spin ausgelegt ist | er löst keinen Slice oder Hook auf | Zum Shop → |
TaylorMade Distance+ | €19,90 | dir Länge und ein festeres Gefühl wichtig sind | er fühlt sich deutlich weniger gedämpft an als die weichsten Modelle | Zum Shop → |
Titleist TruFeel | €28,95 | du gerne Titleist spielst, ohne den Pro-V1-Preis | es ist ein Distance-Ball, kein günstiger Pro V1 | Zum Shop → |
Der Callaway Supersoft und der Srixon Soft Feel liegen am dichtesten beieinander, wenn du vor allem einen weichen, bezahlbaren Ball suchst. Der Supersoft ist dabei am ausgeprägtesten, der Soft Feel bleibt neutraler.
Der TaylorMade Distance+ steht auf der anderen Seite. Er fühlt sich fester an und setzt konsequenter auf Geschwindigkeit und Länge. Das ist kein Nachteil, wenn dir ein deutliches Impact-Gefühl lieber ist als ein gedämpftes.
Der Bridgestone e6 wird von Bridgestone ausdrücklich um eine effiziente Flugkurve mit niedrigem Spin herum positioniert. Erwarte kein Wundermittel gegen einen Slice.
Der Titleist TruFeel ist vor allem eine ehrliche Wahl, wenn du gerne Titleist spielst, aber die Eigenschaften und den Preis eines Tourballs nicht brauchst. Wer ihn als günstigen Pro V1 kauft, kauft ihn aus dem falschen Grund.
Fang mit zwei an, nicht mit fünf Schachteln
Wähle anhand der Tabelle zwei Kandidaten. Kauf ein Sleeve oder ein paar neue Bälle und vergleiche sie von denselben Stellen aus. Fang rund ums Grün an, wo sich Unterschiede in Gefühl und Rollverhalten über mehrere Schläge hinweg leicht vergleichen lassen. Nimm danach ein paar Eisenschläge und schließe mit dem Driver ab.
Achte nicht nur darauf, welcher Ball am weitesten fliegt. Die bessere Wahl ist der Ball, dessen Reaktion du am schnellsten verstehst und den du ohne Widerwillen wieder kaufst.
Eine allgemeine Liste hört genau hier auf. "Hohes Handicap" bringt dich zu einem brauchbaren Teil des Regals, aber nicht automatisch zur richtigen Schachtel. OneGolfBall gleicht Daten über dein Spiel und deine Vorlieben mit den Bällen in der Datenbank ab. Du siehst, welche Modelle oben stehen, warum das so ist und was sie bei den Partnershops kosten.
Weiterlesen
Bereit, deinen Ball zu finden?
Beantworte ein paar kurze Fragen und finde den Ball, der zu deinem Schwung passt.




